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Nach einigen Berichten im Internet über die Funjet mit leichtem Antrieb habe ich mich entschlossen nun auch einen Funjet zu kaufen. Bisher hatte mich die hohe Geschwindigkeit immer abgeschreckt.

 

 

Einen leichten Funjet braucht zuerst einmal einen leichten, leistungsstarken Antrieb. Ich habe mich für den SFW Schnurrz entschieden, weil ich den bereits zu Hause rum liegen hatte und weil der auch klasse ist.

Aus einem früheren Vogel hatte ich ein Setup mit einem YGE12, einem 3s-Akku und einem gelben Günni-Prop (ca. 5x4,3). Das gibt lt. Drivecalc einen Schub von 550g.

Der Funjet steht bei Multiplex auf der Homepage mit "ab 622g" als Abfluggewicht. Aber das geht auch viel leichter. Ungünstig beim Funjet sind die langen Servokabel. Da habe ich zur Sicherheit mit Kupferfolie einen Masseschlauch gebaut - leichter als Filter und trotzdem wirksam.

Der Kupferschlauch wird später über ein gutes, kurzes Massekabel direkt am Akku angeschlossen.

Hier sieht man den Antriebsstrang.

Der Regler bekommt hier am besten Kühlung

Die Servos habe ich entgegen der Anleitung auf der Oberseite der Tragfläche verlegt. Damit wird die Unterseite des Jets absolut unempfindlich. Der Glasfaserholm ist durch einen Kohlefaserholm ersetzt.

Natürlich braucht der Motor auch nicht den schweren Motorhalter.

Als Akku habe ich nun letztendlich einen 3s 800mAh eingebaut. Der reicht für 11 Minuten Flugzeit. Der Funjet kann ganz langsam fliegen aber auch noch verblüffend schnell werden. Die Tiptanks habe ich mit Klett abnehmbar gemacht. Allerdings ist das bei der niedrigen Landegeschwindigkeit nicht nötig - im Gegensatz zum Twister, der gerne einmal in ein Grasbüschel einhakt und sich dann durch den Restschwung selbst beschädigt.

Senkrechtes Steigen ist auch kein Problem und das Teil macht mächtig Spaß.

 

 

Gewicht meines Funjet Lights: 350g (geht mit leichtem Empfänger und kleinerer Batterie natürlich noch leichter...).