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 OpenFire3

Auch hier baue ich auf den voran gegangenen Artikeln (OpenFire1 und Openfire2*) auf.

OpenFire, Software

 

Hier noch ein kurzes Kapitel zur Software.

Ich habe die Software der Übersicht halber in einige Dateien aufgeteilt. Das "Hauptprogramm" ist "OpenFire.ino". Wer statt mit der Arduino IDE lieber mit MS Studio Code/Platform IO arbeitet, benennt das File einfach in OpenFire.cpp um. Das ist auch schon die einzige Anpassung.

Das Hauptprogramm enthält neben der Intitialisierung die Choreografie/den Abbrennplan des Feuerwerks.  Die Anpassung des Programms an die verwendeten LEDs und auch die Anzahl der LED und die Anzahl der Streifen werden in "config.h" eingestellt. Alle Effekte sind in den jeweiligen cpp/h-Files:

  • crackling: Cracklingeffekte
  • comets: Kometen
  • shperes: Sphären (Coconut-Tree, Weide...)
  • raise: der Aufstiegseffekt

Das Programm benötigt für das Comilieren ein paar Libraries: "FastLED" und "DFPlayerMini_Fast".

 

Steuergerät 

Das Steuergerät ist bei allen Varianten gleich. Hier ein Arduino Due:

Auf dem Bild sieht man, wie man die Kabel an den Arduino anschließen kann. Die 5V bekommt der Mikroprozessor über den Vin-Pin (funktioniert), nicht über den 5V-Pin, der würde den Ausgang des 5V-Reglers "treiben". 

Hier ist das Sound-Modul zu sehen:

Das Soundmodul hat einen Slot für eine Mikro-SD-Karte. Auf der Karte werden die MP3-Files abgespeichert, die gespielt werden sollen. Über eine serielle Schnittstelle spricht der Prozessor mit dem Modul. Das Modul hat einen kleinen Lautsprecherausgang (Mono, 8Ohm) und auch zwei Line-Ausgänge (Stereo). Die Lautstärke kann in der Software (OpenFire) angepasst werden.

Leider können die Files nur mit der Ordungsnummer, wie sie in dem Verzeichnis stehen angesprochen werden, nicht mit dem Filenamen. Ich habe hier den Line-Ausgang über die beiden grünen Kabel auf eine 3,5mm Klinkenbuchse gegeben (Masse nicht vergessen). Damit kann man dann an einen Verstärker oder eine Aktivbox gehen. Oder man steckt einen Bluetooth-Transmitter an und geht über Bluetooth.

 Hier der Kabelsatz der für das Soundmodul benötigt wird:

Die beiden roten Kabel sind für den 8 Ohm Lautsprecher (hier nicht benutzt). Das Zwillingskabel (gelb/orange) sind für die serielle Schnittstelle zur Kommunikation. Schwarz und Orange sind für die Versorgung (3,3V/GND).

 

Hier der Kabelsatz für die LED´s:

Um eine Verwechslung auszuschließen, habe ich den Haupteffekt mit einer 4-poligen Buchse (JST SM) versehen, den Aufstiegseffekt mit einer 3-poligen Buchse, die Versorgung über die Stromversorgung hab ich mit einem 2-poligen Stecker vorgesehen. Mit dem 2-poligen Stecker bin ich nicht glücklich, wer da was besseres findet, sollte was anderes nehmen. Strombelastbarkeit 4-5A.

Hier das Klinkenstecker-Kabel

 

Wie bereits anfangs erwähnt, habe ich auch eine Akkuversion für Openfire vorgesehen. Hier sieht man das Modellbau SBEC. Der Ausgang liefert 5V bis zu 20A, der Eingang kann ein beliebiger Akku von 6V bis 50V sein. 

So kann der Ausgang des SBEC adaptiert werden. Der dritte Pol des Steckverbinders ist nur als zusätzlicher mechanischer Halt und dient als logischer Verpolschutz.

Die Kabel sollten immer mit Schrumpfschläuchen isoliert werden.

 Hier entsteht gerade ein passendes Gehäuse aus dem 3D-Drucker:

 

 Wem das Gehäuse taugt, der kann es hier herunterladen:

 

Oberteil:  (Housing_top.zip

Unterteil:  (Housing_bot.zip

 

OpenFire2, Big Version

Der Druchmesser der großen Version ist 2 Meter. Das ist eine Herausforderung, das in einer engen Wohnung zu bauen.

Zuerst habe ich nach geeignetem Stabmaterial gesucht, schließlich werden ja 20 Stäbe benötigt, was die Kosten schnell in die Höhe treiben kann. Ich bin auf Spanndraht für den Zaunbau gestoßen. 

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